Die Sternbilder



DIE STERNBILDER ALS PATEN DER TIERKREISZEICHEN


Sternbild Wassermann


Sternbilder sind Gruppierungen von Fixsternen, denen in verschiedenen Kulturen Namen und Bedeutungen zugeschrieben wurden. Insgesamt sind 88 Sternbilder am nördlichen und südlichen Sternenhimmel klassifiziert.

12 Sternbilder, die damals exakt im Hintergrund der Ekliptik standen, dienten der Namensgebung der Tierkreiszeichen, mit denen die Ekliptik in 12 gleich große Abschnitte à 30 Grad eingeteilt wurde. Bei der Ekliptik handelt es sich um die vom Menschen an den Himmel projizierte scheinbare Umlaufbahn der Planeten. Da einige dieser Sternbilder den Namen von Tieren trugen (Widder, Stier, Krebs, Löwe, Skorpion, Steinbock und Fische), entstand vermutlich die Bezeichnung Tierkreis.


Die Sternbilder selbst sind ungleich groß und überlappen sich zum Teil. Das Sternbild Krebs
nimmt z.B. nur eine Größe von 20° ein, während sich das Sternbild Jungfrau auf 44° ausdehnt.

Der Eintritt der Sonne in das Tierkreiszeichen Widder, der sog. Frühlingspunkt, bestimmt den
Beginn des astrologischen Jahres. Es ist dies auch der Zeitpunkt der Tag- und Nachtgleiche, an
dem die Sonne wieder aufsteigt und die Tage länger werden. Durch die Präzession (Drehung
der Erdachse) hat sich der Frühlingspunkt im Verhältnis zu den Sternbildern seit seiner Namens-
gebung um ca. 300 v.Ch. um etwa 23° verschoben. Astronomisch gesehen liegt er durch seine
Rückwärtsbewegung zugleich im Sternbild Fische. Da es sich bei den Sternbildern und bei dem
Tierkreis um zwei verschiedene Bezugssysteme handelt, hat dies für die astrologische Deutung
keine weitere Auswirkung.




EIN TASTPLANETARIUM FÜR BLINDE MENSCHEN





Die 12 Sternbilder, angefertigt von André Klotz , Kreuzlingen (CH)




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